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Neue Marke für neue Märkte?

DIN steht als nationale Normungsorganisation für Vertrauens­würdigkeit, Sicherheit und Präzision – in Deutschland und weltweit. Die DIN Norm ist zum unverwechselbaren Produkt mit hoher Marktrelevanz geworden. Mehr als 30.000 Normen legen heute den Grundstein für die Verständigung in Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Öffentlichkeit. Rund 30.000 Experten bringen in 70 Normenausschüssen ihr Fachwissen ein. Der Prozess von der Antragstellung bis zur veröffentlichten Norm dauert in der Regel zwei bis drei Jahre. In dieser Zeit wird der Konsens unter allen Beteiligten hergestellt, beispielsweise zwischen Hersteller, Händler, Handwerker und Verbraucher.

 

Aufgabenstellung

Mit den dynamischen Märkten und ihrer schnelleren Innovationsfrequenz haben sich auch die Anforderungen verändert. DIN reagiert mit einem neuen Standard: DIN SPEC. Diese Spezifikation kann deutlich schneller erarbeitet werden, da nicht alle interessierten Kreise für einen Konsens herangezogen werden. DIN ist eine Instanz mit enormer Reputation und die Norm galt jahrzehntelang als quasi alternativloses Regelwerk. Mit DIN SPEC ändert sich nun auch die Markenstrategie. Dafür galt es zu prüfen, ob die Marktteilnehmer das neue Produkt akzeptieren würden und welche Wechselwirkung zur Rolle der Norm bestehen.

Kunde
DIN e.V., Berlin: Privatwirtschaftlicher Dienstleister für Normung und Standardisierung, 400 Mitarbeiter und 30.000 Experten aus Wirtschaft, Forschung, öffentlicher Hand und von Verbraucherseite.
Unsere Services

Fremdbildstudie
Markenpositionierung
Markenarchitektur
Corporate Design
Digitalstrategie
Webdesign

Awards
IF Design Award 2016
German Design Award SPECIAL MENTION 2015

Prozess

In einem mehrstufigen Prozess erhoben und analysierten wir Anforderungen an die Norm sowie an eine Spezifikation von Unternehmen, jeweils aus Sicht der etablierten und der neuen Märkte. Es zeigte sich, dass die Anforderungen ähnlich sind. Und wichtiger noch: Die 392 Befragten erklärten mehrheitlich, dass sie, sofern keine Norm erarbeitet werden kann, auf Qualität aus dem Hause DIN in kürzerer Zeit setzen würden. Auf dieser Basis wurde entschieden, dass DIN Norm und DIN SPEC als Produktmarken unter einer Dachmarke gefasst werden können, wobei für DIN eine neue Positionierung erarbeitet werden musste, die der Portfolioerweiterung und Dynamisierung der Organisation Rechnung trägt.

Corporate Design

Nach der Strategie wurde das Corporate Design angepasst. DIN sollte als bekannte Marke erkennbar bleiben, aber in der Wahrnehmung mehr Dynamik, Innovation und Offenheit vermitteln. Anstelle des DIN Blau symbolisiert nun ein breites Farbklima die vielfältigen Branchen und Kompetenzen. Ein neues Bildkonzept löst die klassischen Metaphern ab und nutzt Bewegungs- und Tiefenunschärfen. Schließlich ist durch das Prinzip der Teilung der Flächen – inspiriert von den DIN Formaten – ein starkes Key Visual entstanden. Das Corporate Design sollte so prägend sein, dass DIN auch ohne Logo erkennbar ist. Für die Neugestaltung wurden wir beim German Design Award ausgezeichnet.

Mit der neuen Markenstrategie begegnen wir den geänderten Anforderungen der globalen und dynamischen Märkte mit konvergenten Themen.

Andrea Schröder
Leiterin Unternehmenskommunikation, DIN
Veröffentlichungen
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Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
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Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

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