CI-Entwicklung für die Hochschule Bremen

erstellt am 21. August 2014

Das deutsche Hochschulsystem ist in Bewegung geraten. Die Hochschule Bremen reagiert und stellt ihre Corporate Identity auf den Prüfstand.

Die Rahmenbedingungen sind geprägt durch Bildungsmigration und die verstärkte Nachfrage nach akademischer Weiterbildung (lebenslanges Lernen), die rückläufige demografische Entwicklung und gelockerte Zulassungsbedingungen. Dazu kommt die gestiegene Erwartung der Studierenden in Richtung Individualisierung, Interaktivität und Praxisnähe. Das alles gestaltet den Campus heterogener.

Um ein attraktives Profil zu gewährleisten, bedarf es für Bildungsinstitutionen einer Schärfung der eigenen Stärken und Kernkompetenzen. Dies erhöht die Wahrnehmung bei Studierenden und Kooperationspartnern und verstärkt die Position im Wettbewerb um Drittmittel.

Die zweitgrößte Wissenschaftseinrichtung der Hansestadt ist Ausbildungsstätte für die Fach- und Führungskräfte der Region und Innovationspartner der Wirtschaft. Knappe Kassen des Landes Bremen fordern aber eine Anpassung des Leistungsspektrums an die verfügbaren Ressourcen im Haushalt. Unterschiedliche fachspezifische Kulturen, ein fehlender gemeinsamer Campus und die kommunikativ begrenzt wahrgenommene Dachmarke sind zudem Ergebnis des Zusammenschlusses vormals eigenständiger Bildungsinstitutionen zur heutigen Hochschule.

Die Aufgabe ist es nun, eine übergreifende Identität zu entwickeln unter Beibehaltung der verschiedenen Institute und Fakultäten. In Hinblick auf die Ansprache von Studierenden und Bewerbern, Wirtschaft und Politik soll unter einer gemeinsamen Dachmarke konsistent kommuniziert werden. Denn bei über 200 Mitarbeitern in Verwaltung und Administration, 140 Professuren und 8.000 Studierenden ist es erst eine gemeinsame Identität, die einen differenzierenden Auftritt ermöglicht.

Bisher wurden entlang von fünf Workshops die Zielsetzungen aus Forschung, Lehre, Verwaltung und Studierendenschaft aufgenommen und die Steuerungsgruppe von 30 Personen als Vertreter der unterschiedlichen Perspektiven rekrutiert. In einer Online-Umfrage werden neben den internen Zielgruppen auch Politik und Wirtschaft befragt und für den Soll/Ist-Vergleich herangezogen. Die CI wird in drei weiteren Workshops gewichtet, verdichtet und formuliert.

Nach Validierung und Verabschiedung durch den Akademischen Senat soll im Dezember mit dem Corporate Design begonnen werden.

Kat:

Auszeichnung für Explorado – iF design award 2014

Wir freuen uns über eine weitere Auszeichnung für das lebendige und spielerische Corporate Design des Duisburger Kindermuseums.

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Der iF design award 2014 für die VHS

Derzeit noch mitten in der Implementierung hat die  Dachmarke und das Erscheinungsbild der Volkshoschschulen ebenfalls die IF-Jury überzeugt.