




Wie Design Thinking Innovationen beflügelt
Ulrich Weinberg leitet seit 2007 die School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam. Ob Henkel, Siemens, Metro oder die Bundesagentur für Arbeit: immer mehr Unternehmen unterschiedlichster Branchen integrieren Design Thinking in ihre Innovationsprozesse. Revolutionär am Design Thinking-Ansatz ist, dass in kleinen multidisziplinären Teams sehr schnell, sehr innovative Lösungen für ganz unterschiedliche Lebens- und Arbeitsbereiche entwickelt werden.
Was steckt hinter dem Ansatz? Hier kommen einige Punkte, die Professor Ulrich Weinberg und rund 80 Teilnehmer diskutiert haben:
› Ausgangs- und Bezugspunkt für Innovationsprozesse sind weniger die technischen Möglichkeiten und betriebswirtschaftlichen Opportunitäten, sondern die Bedürfnisse von Zielgruppen. Insofern kommt dem Verstehen und Beschreiben von Zielgruppen und ihren Bedürfnissen eine Schlüsselfunktion für den sich anschließenden kreativen Lösungsprozess zu. Das wird in der Praxis häufig unterschätzt: „Ich kenne meine Kunden“.
› Teams werden interdisziplinär besetzt und arbeiten gemeinsam in einem mehrstufigen iterativen Prozess – von Beginn bis Ende. Das ist weder in Unternehmen noch in Agenturen derzeit üblich. „Wer soll das bezahlen?“
› Jede Prozessstufe ist klar definiert und kann mehrmals durchlaufen werden. „Scheitere möglichst früh, das spart Zeit und Geld.“ Hoher Zeitdruck im gesamten Prozess regt das kreative und horizontale Denken an. So wird eine Vielzahl unterschiedlicher und ungewöhnlicher Ansätze produziert, ohne sie zu zerreden.
› Die ständige Visualisierung von Erkenntnissen, Ergebnissen und Prototypen erleichtert die Kommunikation in interdisziplinären Teams und ermöglicht schnelleres und präziseres Feedback. „Ein Bild sagt mehr... “
› Variable Räumlichkeiten für die Gruppenarbeit, das Bauen von Prototypen und Plenarmeetings sind ganz wesentlich. „Die Bedeutung der Räumlichkeiten wird am meisten unterschätzt.“
› Empathie für die Aufgabe, die Zielgruppe und Kollegen hilft die Perspektive zu wechseln und Scheitern als Lernprozess zuzulassen. „Die größte Herausforderung für den Einzelnen ist sein Ego an der Garderobe abzugeben.“
Januar 2012
Wasserversorgung für eine Schule in Haiti
Wie in jedem neuen Jahr, waren wir auf der Suche nach einem Hilfsprojekt, das wir an Stelle von Kundenpräsenten finanziell unterstützen. Unseren Förderschwerpunkt bilden seit einigen Jahren eigenständige Kleinprojekte in Entwicklungs- und Krisengebieten![]()
Januar 2012
Wie Design Thinking Innovationen beflügelt
Innovative Ideen sind der Rohstoff für den Wettbewerbsvorsprung von morgen. Das sehen immer mehr Unternehmen so, aber wie kultiviert man diesen Rohstoff? Antworten darauf hat Professor Ulrich Weinberg am 19. Januar 2011 im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „kub & friends“ vorgestellt![]()


