Das Markenmanagement ist richtungsweisend. Die Bindung zwischen Kunde und Marke wird aufgebaut, gesteuert und erweitert. Voraussetzung dafür ist die Schaffung einer kreativen Markenerfahrung für den Kunden und das Bewusstsein für die eigene Identität in Ihrem Unternehmen. Mit kleiner und bold verlieren Sie das Ziel nicht aus den Augen. Es ist wichtig, sich auf drei wesentliche Punkte zu konzentrieren:

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Die Identifikation des Markenkerns

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Die Definition des jeweiligen Markensystems
(Umfang der Marke, Wiedererkennung der Marke, Differenzierung etc.)

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Die Definition der StoĂźrichtung
(Markendynamik, Spannungsfeld zwischen Kontinuität und Aktualität,
Markenerweiterungen etc.)

Abb. 1

»Markenmanagement«


Ingredient Branding

Es gibt viele erfolgreiche Marken, die mit Ingredient Branding aus der Anonymität bei Händlern, Endverbrauchern und Anwendern herausgetreten sind: Goretex, Intel, Nutrasweet, Shimano, Teflon und Tetra Pak.

Bei hoch spezialisierten Produkten mit komplexen Komponenten braucht der Kunde einen Übersetzungsschlüssel – und das ist die Marke. Sie sagt dem Kunden, dass dieses System Vorteile hat, auf die er vertrauen kann, auch wenn er sie im Detail nicht versteht oder die Komponente ein unsichtbarer Bestandteil des Endproduktes ist.

Die Mehrzahl der Unternehmen scheut allerdings eine Ingredient-Branding-Strategie, obwohl klassische Instrumente der Marketingstrategie – wie Produktverbesserungen, Preis- und Distributionsmanagement – ebenso wie die aktuellen Strategien des Relationship-Marketing an Dauerhaftigkeit und Differenzierungsschärfe verlieren.