Bildung für alle, Marke für alle: Der neue Auftritt der Volkshochschulen

erstellt am 13. August 2013

Der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) führt ab dem 1. September eine neue bundesweite Dachmarke für alle Volkshochschulen (VHS) ein. Das Logo in den Primärfarben Blau, Gelb und Rot zeigt einen offenen Ring sich berührender und überschneidender Punkte. Es steht für die VHS als Ort der Begegnung, an dem Menschen zusammenkommen, um miteinander zu lernen und in positiver Weise aufeinander abzufärben. Die Marke spiegelt das Selbstverständnis einer offenen Bildungsstätte mit vielfältigem Lernangebot für Menschen jeder Herkunft, jeden Alters und jeder Kultur wider.

Mehr als 80 Prozent der Deutschen wissen, was eine VHS ist und was sie bietet: Weiterbildung für alle – für Beruf, Gesundheit, Sprache, Kultur und vieles mehr. Mit mehr als 900 Einrichtungen sind die VHS von unschätzbarem Wert für die Bildungslandschaft in Deutschland. Ihre Angebote waren aber bislang nicht in einer gemeinsamen Marke gebündelt. Vielmehr führten die unterschiedlichen Auftritte der einzelnen VHS zu einer sehr unübersichtlichen Erscheinung. Um sich mit einer gemeinsamen Marke als bundesweite Organisation auf dem dynamischen Weiterbildungsmarkt positionieren zu können, hat der DVV seine Landesverbände und Mitgliedseinrichtungen eingeladen, an einer Arbeitsgruppe zur Markenführung unter Beratung von Robert Paulmann, Professor für Corporate Design an der FH Mainz, teilzunehmen. Ziel war es, die gemeinsamen Werte selbstbewusst in eine differenzierende Marke zu überführen. Im Pitch um den Markenaufbau konnte sich kleiner und bold durchsetzen. Die Berliner Markenexperten führten unter Einbindung aller Verbandsmitglieder einen mehrstufigen Entwicklungsprozess durch, an dessen Ende die neue Dachmarke und das damit verbundene Erscheinungsbild aller VHS von der Mitgliedervollversammlung verabschiedet wurde.

»Die Bildmarke transportiert die Kultur der Institution und zeigt Vielfalt und Begegnungen um eine gemeinsame Mitte«, so Tammo F. Bruns, geschäftsführender Gesellschafter von kleiner und bold. Er erläutert: »Die Größenverhältnisse, Schnittmengen und Unterschiedlichkeit der Gestaltungselemente verweisen auf die Heterogenität von Teilnehmern und Angeboten.« Mit Hilfe eines modularen Systems und der dafür bereitgestellten Designvorlagen können die einzelnen VHS nun die neue Dachmarke schrittweise in ihre Kommunikation einbinden. Das Design ermöglicht der VHS vor Ort eigene Wege bei gleichzeitig gemeinsamer visueller Kennzeichnung. »Wir haben ein System gestaltet, das einerseits für die übergeordneten Werte und Qualitäten steht, und andererseits individuelle Adaptionen der lokalen VHS zulässt«, so Bruns. Das hilft auch beim Co-Branding, wenn die Logos und Wappen von Kommunen integriert werden. »Damit stärken wir nicht nur unsere gemeinsame Identität, sondern auch die Volkshochschule in der Kommune«, ergänzt Ulrich Aengenvoort, Direktor des DVV.

Kat:

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