jungundjetzt e.V. gewinnt »Brandstifter«

erstellt am 25. April 2013

Die Berliner Organisation jungundjetzt e.V. hat den Wettbewerb »Brandstifter« von kleiner und bold gewonnen. Die Agentur berät den Verein nun pro bono beim Markenaufbau und in der Kommunikation und unterstützt ihn, neue Mitglieder und ehrenamtliche Berater zu gewinnen.

jungundjetzt bietet seit über zehn Jahren kostenlose und anonyme Online-Beratung auf der Plattform jugendnotmail.de an. Kinder und Jugendliche in Not bekommen hier rasche Hilfe und fachkundigen Rat von diplomierten Fachkräften zu Themen wie Depression, Selbstverletzung, familiäre Probleme, Gewalt, Mobbing oder Missbrauch. »Junge Menschen haben oft keinen Ansprechpartner für ihre Nöte und Ängste. Häufig schämen sie sich für ihre Gedanken und Gefühle und behalten ihre Sorgen für sich, was mit der Zeit immer belastender werden kann«, so Claudine Krause, Gründerin und Vorstandsvorsitzende von jungundjetzt. Verhaltensauffälligkeiten und psychische Erkrankungen können die Folge sein. Hier setzt der Verein mit seinem Beratungsteam an. Rund 50 Psychologen und Sozialpädagogen erarbeiten ehrenamtlich individuelle Lösungen mit den Ratsuchenden. Ziel ist es, die Heranwachsenden in ihrer jeweiligen Lebenssituation zu stärken oder sie an kompetente Beratungsstellen weiterzuvermitteln. Seit Beginn der Online-Beratung im Jahr 2001 wurden rund 70.000 E-Mails beantwortet. Monatlich erhält jungundjetzt bis zu 1.500 Notrufe. »Das Engagement von kleiner und bold wollen wir dazu nutzen, weitere ehrenamtliche Berater für die steigenden Zahl von Anfragen zu finden und neue Mitglieder und Spender zu gewinnen, denn der Bedarf ist riesig«, sagt Krause.
Die rege Beteiligung am Wettbewerb »Brandstifter« hat gezeigt, dass viele Non-Profit-Organisationen Markenberatung gerne in Anspruch nehmen würden. Aus insgesamt 57 Bewerbungen wählte die fünfköpfige Expertenjury zunächst die fünf Favoriten Handlungsnetz e.V., Marie-Schlei-Verein, Zahnräder e.V., Terra Concordia guG sowie jungundjetzt e.V. aus. Die Jury bestand aus Uwe Amrhein (Leiter des Generali Zukunftsfonds), Nina Butzke (Leiterin des Produktmarketings der Spendenplattform betterplace.org ), Harald Kleem (Gründer des Projekts Peer-Leader-International), Dr. Matthias Wefer (Berater für systemische Unternehmensentwicklung) sowie Tammo F. Bruns (geschäftsführender Gesellschafter von kleiner und bold). Bei der persönlichen Präsentation der jeweiligen gemeinnützigen Arbeit und deren Wirksamkeit konnte jungundjetzt überzeugen. »Wir haben gesehen, wie viele Menschen ehrenamtlich wertvolle Arbeit tun und wie wichtig sie ist. Die Entscheidung, nur eine Organisation zu unterstützen, ist uns nicht leicht gefallen«, so Tammo F. Bruns. »Bei jungundjetzt sind wir überzeugt, mit unserer Beratung schnell und gezielt Hilfe zur Selbsthilfe geben zu können – so wie jungundjetzt in ihrem Angebot auch.« Seit über zwanzig Jahren arbeitet kleiner und bold neben dem Tagesgeschäft pro bono für gemeinnützige Organisationen. Mit dem Wettbewerb »Brandstifter« baut die Agentur ihr soziales Engagement aus. »Wir wollen mit unserer Arbeit einen Beitrag zum Ehrenamt in Deutschland leisten, indem wir Non-Profit-Organisationen anregen, sich mit ihrem jeweiligen Profil auseinanderzusetzen. Und wir wollen mit dem Wettbewerb auch andere Agenturen anstiften, ihr Know-how gemeinwohlorientiert weiterzugeben und etwas Gutes zu tun«, ergänzt Bruns.

jugendnotmail.de
brandstifter.kleinerundbold.com

Kat:

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