E10, eine Marke oder Rattengift?

erstellt

von Burkhard Lux

am 05. Juli 2011

Die Markteinführung von E10 ist bisher alles andere als eine Erfolgsstory. Sie liest sich eher wie eine Geschichte verpasster Chancen und Gelegenheiten. Was ist hier schief gelaufen? Eine mediale Aufarbeitung von Burkhard Lux, kleiner und bold.

E10 sollte für mehr Bio im Benzin stehen. Aktuell ist davon wenig zu spüren. Vielmehr assoziieren wir damit verunsicherte Autofahrer, hilflose Tankwarte und eine breite Medienschelte. Das war sicher nicht so gedacht. Ist aber so gekommen.

Markenführung ist eine systematische Sache. Sie braucht Struktur und Klarheit, manchmal auch Mut. Und nicht zuletzt Konsequenz, aber auch Gespür in der Umsetzung. Markenerfolge entstehen selten zufällig. Meist sind sie das Ergebnis einer durchdachten Marken- und Kommunikationsstrategie.

Dabei geht es zentral um das Herausarbeiten einer sowohl verständlichen als auch begehrlichen Markenpositionierung. Unerlässlich sind dafür u.a. relevante Nutzenversprechen (funktionale und emotionale), eine merkliche Differenzierung zum Wettbewerb, authentische Markenwerte und natürlich Klarheit über die Zielgruppen, die man erreichen will und muss, damit eine Marke zum Erfolg geführt werden kann. Das allein reicht jedoch noch nicht...

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Kat:

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